Warum gibt’s zu Ostern bunte, hart gekochte Eier?
Geschrieben von: mgue
Warum gibt’s zu Ostern bunte, hart gekochte Eier?
Ostern gilt für die Christen neben Weihnachten als das zweite hohe Kirchenfest.
Die Osterzeit beginnt am Aschermittwoch. An diesem Tag beginnt die 40-tägige Fastenzeit, welche zu Ostern endet.
Früher, als es noch keine Kühlgeräte gab, war das Kochen der gelegten Eier eine Möglichkeit der Konservierung. Hart gekochte Eier halten sich mehrere Wochen.
Das christliche Osterfest ist die Feier der Wiederauferstehung des am Karfreitag gekreuzigten Jesus. Um einen solchen schönen Anlass zu feiern, wurden auch die Eier geschmückt. Gleichzeitig verkörpert ein Ei auch das Leben an sich und gilt als Fruchtbarkeitssymbol.
Diese Tradition, zu Ostern hart gekochte und bunt bemalte Eier auf den Tisch zu bringen, hat sich erhalten können. Die Fastenzeit an sich wird nur noch von wenigen Menschen tatsächlich begangen.
Im biologisch-dynamischen Landbau (begründet durch Rudolf Steiner) wird übrigens an Karfreitag nicht gesät, vermutlich auch nicht geerntet. Dieser Tag wird mit der Kreuzigung und negativen Energien verbunden und daher ruht an diesem Tag die Gartenarbeit.





