AKTION ELIANT
Geschrieben von: mgue
AKTION ELIANT
Die AKTION
ELIANT –Europäische Allianz von Initiativen Angewandter Anthroposophie– tritt in Europa dafür ein, dass rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die Vielfalt der Ansätze zu individueller Lebensweise mit ihren Einrichtungen und Entwicklungen ermöglichen und unterstützen. Den Handlungsbedarf will ELIANT an den Beispielen betroffener anthroposophischer Kulturinitiativen in den Bereichen Pädagogik, Ernährung, Landwirtschaft, Heilpädagogik und Sozialtherapie, der anthroposophischen Medizin und Therapien deutlich machen. Sie fordert eine Politik und einen europäischen Rechtsrahmen, der Menschen nicht nur die Wahlfreiheit, sondern auch die Wahlmöglichkeit gibt, bei Entscheidungen, die Lebensqualität und kulturelle Vielfalt betreffen.
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Die Allianz ELIANT –Europäische Allianz von Initiativen Angewandter Anthroposophie– tritt für den Erhalt von Wahlmöglichkeiten in einem kulturell vielfältigen Europa ein und will 1 Million Unterschriften zur Unterstützung der Charta (www.eliant.eu) der Allianz ELIANT sammeln. Die Unterschriften sollen der Charta mehr Gewicht und Rückhalt geben, damit auch Demeter Lebensmittel, die Wahlfreiheit in Erziehungsfragen und die freie Verfügbarkeit der spezifisch Anthroposophischen Arzneimittel die für sie notwendige Rechtsgrundlage in Europa erhalten.
Charta
Ziele der Allianz
Menschenwürde und individuelle Entwicklung sind zentrale Werte europäischer Kultur. Zu ihrer Entfaltung haben seit über 80 Jahren die Initiativen der angewandten Anthroposophie Rudolf Steiners beigetragen. Vor allem auf den Gebieten der Landwirtschaft, der Pädagogik, der Heilpädagogik und der Medizin sind menschenwürdige Lebensformen von hoher Qualität und weltweiter Ausstrahlung entstanden. Diese für die Bürger Europas rechtlich zu sichern und als Beitrag für die Gestaltung Europas weiter zu entwickeln, ist Aufgabe dieser Allianz.
Das Recht auf individuelle Entwicklung bedarf für den einzelnen Bürger in der europäischen Wirklichkeit nicht nur der Wahlfreiheit, sondern auch der Wahlmöglichkeit: Eltern müssen für ihre Kinder die Bildungseinrichtungen entsprechend ihrer erzieherischen Überzeugung wählen können. Jeder soll die medizinische Betreuung und die Art der Ernährung für sich in Anspruch nehmen können, die seiner Lebensweise entspricht. In Europa dürfen die Grund- und Menschenrechte nicht zum Nachteil dieser Kulturinitiativen eingeschränkt werden. Die Allianz stellt die Weichen dafür.
Hierfür sind Rahmenbedingungen erforderlich, die die Vielfalt der Ansätze zu individueller Lebensweise mit ihren Einrichtungen und Entwicklungen ermöglichen und unterstützen. Der Pluralismus der wissenschaftlichen Methoden und die Freiheit in Forschung und Lehre müssen gewährleistet sein. Ebenso bedürfen die Freiheit der Berufswahl sowie die Freiheit der Ausbildung der gesellschaftlichen Pluralität.





