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Forschungstage in der Schule: Bioethanol der zweiten Generation

19.12.2010 11:52 von mgue (Kommentare: 0)

Forschungstage in der Schule: Bioethanol der zweiten Generation

Forschungstage in der Schule: Bioethanol der zweiten Generation

Bioethanol der zweiten Generation herzustellen, ist heute weltweit noch eine technische Herausforderung. Der Unterschied zum Bioethanol der ersten Generation liegt darin, dass die Produktionsmaterialien aus Bio-Abfallstoffen (Ernterückstände, Holz, Rasenschnitt usw.) besteht und nicht mehr spezielle Biomasse zur Energiegewinnung angebaut werden muss. Bioethanol der ersten Generation stand und steht in der Kritik, den Welthunger in erheblichem Maße mit zu verursachen, da ganze Ernten von Lebens- und Futtermitteln von der Industrie zur Gewinnung von Bioethanol aufgekauft wurden. Hierzu Christian Kirsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Thermische Verfahrenstechnik: "Der größte Vorteil gegenüber der bislang praktizierten Herstellung von Bioethanol der ersten Generation aus Mais, Zuckerrohr und Weizen ist, dass keine Nahrungs- und Futtermittel zum Einsatz kommen."

Die Studenten an der TU Hamburg Harburg haben im Rahmen ihres preisgekrönten Projekts "Mit Hochdruck zum Stroh-Sprit" mit Schülern der achten Klasse des Heisenberg-Gymnasiums drei Forschungstage veranstaltet. An diesen Tagen stellten die Schüler zusammen mit den Studenten der TU Hamburg Harburg Bioethanol der zweiten Generation her und testeten zum Abschluss diesen Bio-Kraftstoff mit einem Rasenmäher.

Die Studenten der TU Hamburg-Harburg hatten für ihr Konzept "Mit Hochdruck zum Stroh-Sprit" eine Auszeichnung erhalten: sie gewannen bei dem Ideenwettbewerb "Energie für Ideen". Weitere Informationen hierzu sind auf der Internetseite des Wettbewerbs zu finden.

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