15.03.2010 01:00 von mgue

Lebensraum Ozean: Vermutlich 10 Mio Arten vorhanden

Die "Volkszählung" der Meere kann nur geschätzt werden.

 

Die Ozeane bedecken mehr als 70 % der Erdoberfläche und sind gerade in der Tiefsee noch kaum erforscht. Forscher gehen davon aus, dass in den Ozeanen rund zehn Millionen verschiedene Arten (z. B.: Bakterien, Algen, Fische, Korallen, Säugetiere) leben.

 

Die unterschiedlichen Lebensräume - vom Eismeer bis zu heißen Thermalquellen unter Wasser - erfordern eine vielfältige Anpassung, so dass manche Arten auch nur regional begrenzt aufzufinden sind.

 

Gerade die Tiefsee kann nur mit speziellen Robotern erforscht werden. Der Druck steigt mit jedem Meter Tiefe und daher ist die Erforschung nur mit hochwertigem, speziellen Gerät überhaupt möglich. Bisher wurden erst ungefähr 500 Arten der Tiefsee wissenschaftlich beschrieben. Doch 90 % der von den Wissenschaftlern heraufgezogenen Tiere sind bisher noch unbekannte Arten. Die Forscher kommen im Moment kaum mit der wissenschaftlichen Beschreibung dieser Funde nach.

 

Einen Einblick in den Lebensraum Ozean bietet der Dokumentarfilm "Unsere Ozeane" von Jacques Perrin und Jacques Cluzaud.

15.03.2010 01:00 von mgue

Was ist eine Symbiose? (eine Erklärung des Begriffs für Kinder)

 

Symbiose – ein ganz schön schweres Wort!

 

Man spricht es „Sümbiose“ aus.

 

Aber was meint man mit „Symbiose“?

 

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11.03.2010 01:07 von mgue

Warum "baden" Schmetterlinge in der Sonne?

Schmetterlinge

 

Diese farbenfrohen und grazilen Insekten zaubern uns meist ein Lächeln ins Gesicht. Leider finden diese anmutigen Tiere nicht immer ausreichend Nahrung und Unterschlupf. Im Garten sollte man daher Nektarpflanzen anbauen oder gar einen Teil des Gartens ein wenig verwildern lassen.

 

 

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10.03.2010 23:38 von mgue

Eisenkraut (Verbena)

Eisenkraut (Verbena)

 

Eisenkraut ist mit seinen gedrungenen Blütenähren nicht nur ein Augenschmaus. Es zieht auch Schmetterlinge an. Diese Staude vermehrt sich im Garten durch Selbstaussaat (sofern keine Hybride) und sollte – um richtig zur Geltung zu kommen – dicht wachsend angesiedelt werden.

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10.03.2010 08:28 von mgue

Home-Projekt 2009 - ein beeindruckender Film

Home-Projekt 2009 - Ein beeindruckender Film zu Evolution, Industriegesellschaft und den damit verbundenen Veränderungen

 

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27.02.2010 10:56 von mgue

Phacelia (Bienenfreund)

Phacelia

Phacelia gehört zu den wichtigsten Gründüngungspflanzen, da sie mit keiner Kulturpflanze verwandt ist und damit keine Fruchtfolge beachtet werden muss.

Kurzprofil:

Einjährige, anspruchslose Sommerblume und Bienenweide, besonders zur Gründüngung geeignet.

  • Familie: Hydrophyllaceae (Wasserblattgewächse)
  • Gattung umfaßt ca. 120 Arten
  • Heimat: Kalifornien
  • Verwendung: Gründüngung, Rekultivierung von Rohböden
  • Vermehrung: durch Aussaat
  • Aussaat: Mitte April bis Ende Juli, direkt ins Beet
  • Saattiefe: 1 - 2 cm
  • Blütezeit: Juli - September
  • Standort: volle Sonne, trockene bis frische Böden
  • Wuchshöhe: 70 cm
  • Standraum: bis ca. 250 Pflanzen / qm

 

Wie schon der Zusatzname "Bienenfreund" verrät: die Phacelia ist eine wunderbare Futterquelle für Bienen. Aber auch Hummeln fliegen die Blüten gerne an. Durch den Anbau im Garten werden also wichtige Bestäuber angelockt.

Die starkbehaarte Pflanze unterdrückt durch ihr rasches Wachstum Beikrautwuchs und fördert die Schattengarre. Gerade bei der Rekultivierung von Rohböden lockert das Wurzelgeflecht den Boden und bringt Biomasse in den Boden.

Bei früher Aussaat mäht man die Pflanzen ab und arbeitet das Grünmaterial oberflächig in den Boden ein. Bei später Aussaat (als Nachfrucht) lässt man die Pflanzen im Winter abfrieren.